Chronik

140 Jahre eindrucksvolle Geschichte

Geschichte hat für viele keine Substanz. Was war, ist kaum interessant, von dem was kommen könnte, haben wiederum viele Angst. Die Familien Zankl haben in diesen 140 Jahren weit über das Gailtal hinaus ein interessantes und wichtiges Kapitel Wirtschaftsgeschichte mitgeschrieben. Zuerst nur im dörflichen Umfeld, mittlerweile aber weit über die Region Gailtal hinaus. Denn heute ist die Landtechnik ZANKL der Ansprechpartner für Landwirte und Lohnunternehmen in ganz Kärnten.

Zu jeder Zeit waren Menschen am Werk, die anpacken konnten und wollten. Sie haben an die Zukunft geglaubt, waren sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst und haben mit ihrer fachkundigen und ehrlichen Arbeit den Menschen gedient und sich so das Vertrauen und die Wertschätzung der Kunden erarbeitet.

Auf diesen entscheidenden und tragfähigen Fundamenten stand seinerzeit die Schlosserei ZANKL und steht heute die Firma Landtechnik ZANKL.

2021

LAGERHALLE GEWERBEPARK WAIDEGG

In Waidegg  in der Gemeinde Kirchbach entsteht ein Gewerbepark. Die Firma Zankl möchte dort 2021 eine Lagerhalle und Präsentationsflächen für Neumaschinen errichten. 

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2021

NEUE WEBSITE

Im Mai 2021 wurde ein komplett neuer Internetauftritt für unseren Betrieb online gestellt. Nach monatelangen Arbeiten war es im Mai soweit und die umfangreichste Website in der über 140- jährigen Firmengeschichte ging online.

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2018

Jüngster Meister Kärntens

Im Juni 2018 legt Patrick Zankl die Meisterprüfung erfolgreich ab. Als einer der jüngsten Meister für Metalltechnik, Land- und Baumaschinen in Kärnten sind somit auch die Weichen für die nächste Generation in unserem Unternehmen gestellt.
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2018

ERÖFFNUNGSFEIER KLAGENFURT

Im März 2018 fand die offizielle Eröffnungsfeier unseres Firmenstandorts in Klagenfurt statt. An zwei Tagen durften wir viele Besucher, Geschäftspartner, Lieferanten und auch offizielle Vertreter der Stadt Klagenfurt begrüßen. Am Sonntag fand die feierliche Segnung durch Dompfarrer Dr. Peter Allmeier statt.
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2017

Bau Filiale Klagenfurt und neue Büros in Jenig

Das 140-jährige Bestehen unseres Familienbetriebes hat für uns zugleich die bedeutendste Veränderung und die größte Investition der Firmengeschichte gebracht. Wir haben die ehemalige Niederlassung von Gady Landmaschinen in Klagenfurt gekauft und diese in einer 6-monatigen Umbauphase im September 2017 eröffnet. Der Standort erstrahlt nun in unserem Firmen-Design und ist mit ansprechenden Verkaufsräumen, top-modernen Werkstatt- und Lagerbereichen und einem Servicecenter zur Betreuung unserer Kunden ausgestattet. Auf dem 6.000 m2 großen Betriebsgelände sind großzügige Ausstellungsflächen integriert, wo wir unser Produktprogramm perfekt präsentieren können.
In der Startphase wurden in Klagenfurt 7 Mitarbeiter eingestellt. Die Buchhaltung, Fakturierung und Lohnverrechnung sowie das Marketing wird weiterhin von unserem Stammbetrieb in Jenig aus verwaltet, wo unser Team 2017 verstärkt wurde. Mehr Mitarbeiter benötigen auch mehr Platz, weshalb wir in Jenig zusätzliche Büroflächen schaffen mussten.
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2017

Gründung der Firma Zankl Landtechnik GmbH. in Klagenfurt

Am Standort Klagenfurt gehen Otmar und Thomas Zankl neue Wege und holen Verkaufsleiter Horst Kastner und Meister Philipp Stattmann als Miteigentümer ins Boot. Gemeinsam tragen die vier Gesellschafter die Verantwortung für das Team und den Betrieb in Klagenfurt.

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2015

Erweiterung des Ausstellunsgeländes

Das Ausstellungsgelände westlich des Wohnhauses wurde 2015 nach Norden hin um 1.600m² erweitert.

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2015

Redesign der Website

Im Jahr 2015 wurde nach einigen Jahren die Website wieder überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

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2013

Größte Betriebserweiterung in der Firmengeschichte

Der Firmenstandort in Jenig wurde um Werkstätten, Lager-, Büro-, Schulungs und Mitarbeiterräume erweitert. Mit Firmen aus der Region wurde das Projekt „Betriebserweiterung“ lange geplant und im Jahr 2013 umgesetzt. Das ZANKL Firmengebäude wurde um ein ganzes Stockwerk angehoben und die Werkstätte wurde mit dem Zubau auf zwei Ebenen um rund 250m² vergrößert. Das Anheben um 1,90 Meter war eine besondere Herausforderung und wurde von der Firma Holzbau Pichler perfekt gelöst. Im neu errichteten Obergeschoss befinden sich ein Mitarbeiterraum mit Küche inklusive der Möglichkeit, Schulungen abzuhalten, persönliche Spintkästen für jeden Mitarbeiter sowie Sanitär- und Bad-Räume. Die Fläche an der Nord-Seite in Richtung B111 wird als Lager verwendet. An der Westseite befinden sich Büroräume. Auf der Südseite wurden neue Werkstätten und Lagerräume gebaut. Die gesamte bisherige Werkstättenfläche wurde somit fast verdoppelt. Das neu errichtete Stiegenhaus im Süden verbindet alle Ebenen und Werkstätten sowie Mitarbeiterräume miteinander. Ein neuer Öllagerraum mit direkten Ölfüllstationen in jeder Werkstatt wurde in diesem Zuge auch eingebaut. Neue Mitarbeiter wurden eingestellt und ein komplett eingerichteter, neuer Werkstattwagen wurde ebenfalls angeschafft.

 

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2011

Aus Esso wird Eni

Im Sommer 2011 heißt es Abschied nehmen von der Marke Esso, die uns seit des Bestehens unserer Tankstelle begleitet. Der gesamte Tankstellenbereich und der Shop wird auf die Marke Eni umgestaltet.
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2007

Gründung der ZANKL GmbH Betriebsübergabe an
Otmar Zankl

2007 wurde aus dem Einzelunternehmen ZANKL eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Otmar Zankl sen. übergab die Betriebsführung an seinen Sohn und jetzigen Geschäftsführer Otmar Zankl. Otmar Zankl sen. und Thomas Zankl werden Gesellschafter. Geschäftsführender Gesellschafter der ZANKL GmbH wird Otmar Zankl.

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2007

Erweiterung des Tankstellenshops und elektronische Großpreisanzeige

Der Eingangsbereich zum Tankstellenshop wurde 2007 neu und modern gestaltet. Zusätzlich wurden neue Zapfsäulen und eine elektronische Großpreisanzeige errichtet. Damit ist dem derzeitigen Betriebsinhaber Otmar Zankl II. gemeinsam mit seiner Gattin Regina und den Söhnen Otmar und Thomas gelungen, ihren Landtechnik-Betrieb von Grund auf zu erneuern und mit allen technischen Voraussetzungen eines zukunftsorientierten Betriebes auszustatten. Dazu zählen natürlich auch die umweltrelevanten Vorgaben, auf deren Erfüllung die Firma ZANKL großen Wert legt.
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2007

REDESIGN Website

Mit der steigenden Nutzung des Internet, wurden auch die Anforderungen an eine Website immer größer und so wurde die Website im Jahr 2007 vom Design her überarbeitet und weitere Inhalte hinzugefügt.
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2002

Lagerhalle

Südlich des Werkstättengebäudes wurde eine geräumige Lagerhalle für das stetig zunehmende Warenlager gebaut.
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2001

Neuer Ausstellungsplatz

Im Westen des Wohnhauses wurde 2001 ein neuer Ausstellungsplatz für Neu- und Gebrauchtmaschinen errichtet.

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2001

LANDTECHNIK ZANKL IM Internet

Im Jahr 2001 präsentierte Landtechnik ZANKL als einer der ersten Landmaschinenhändler in Östereich mit einer eigenen Website im Internet. 

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1999

Ausstellungsfläche

Ausstellungsfläche für Neu- und Gebrauchtmaschinen vor der Sanierung und Asphaltierung im Jahr 2001.

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1993

Neubau von Werkstätte und Verkaufsgeschäft

Die ständige Expansion machte 1991 eine Großinvestition notwendig: die bisherige Werkstätte wie das Verkaufsgeschäft machten einem Neubau Platz. Ein Jahr später kam es zur grundlegenden Erneuerung und großflächigen Überdachung der Esso-Tankstelle wie zur Umstellung auf Selbstbedienung. Sukzessive kam es in den Folgejahren zu Erweiterungen und Adaptierungen.

 

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1987

110 Jahre Zankl

In diesem Jahr wurde mit einer Maschinenauststellung und einem Festakt das 110-jährige Firmenjubiläum sowie die Erweiterung des Ersatzteillager gebührend gefeiert.

Die Tankstelle wurde mit einem Shop erweitert und die erste vollautomatische Pkw-Waschanlage eingerichtet.

 

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1983

Ausstellungsfläche

Damalige Ausstellungsfläche im Westen des jetzigen Wohnhauses.

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1973

Bau des aktuellen Firmengebäudes

Um den damaligen Anforderungen im Bereich Landmaschinen-Reperatur gerecht zu werden, waren bauliche und technische Voraussetzungen notwendig, die sich Otmar gemeinsam mit seiner Gattin Regina mit dem Neubau der Werkstätte mit Ersatzteillager und einer Waschbox schuf.

 

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1972

Betriebsübernahme durch Otmar Zankl sen.

Otmar Zankl II (Otmar senior) übernahm 1972 den Betrieb von seinem Vater. Mit einem Lehrling und zwei Mitarbeitern startete er in die Selbständigkeit. Zuvor absolvierte er seine Fachausbildung in der HTL (Höhere Tecnische Lehranstalt) für Landtechnik in Steyr. Diese enge Bindung zur seinerzeitigen Ausbildungsstätte Steyr öffnete für Otmar Zankl II. schon sehr früh die Chance, die in Steyr produzierten Traktore und Landmaschinen zu verkaufen und fachgerecht zu reparieren.

 

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1952

Bau der ersten Gasolin-Tankstelle

Im Jahre 1952 errichtete Otmar Zankl I. die erste „Gasolin“-Tankstelle, getankt wurde damals mittels Handpumpe aus 200 Liter Treibstofffässern. Das seinerzeitige Magazin wurde zu einem für die damalige Zeit modernem Verkaufsgeschäft ausgebaut. Der Verkauf und die Reparatur von Landmaschinen, Fahrrädern und Nähmaschinen bildeten die Standbeine des Unternehmens. Genauso war Otmar Zankl I. auch Landwirt und betrieb mit seiner Gattin Marie die Landwirtschaft. Weit über Rattendorf hinaus machte er sich durch die Bekleidung zahlreicher öffentlicher Funktionen einen Namen. Otmar Zankl I. war 16 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Rattendorf, Obmann des Sängergaues Gailtal und FF-Abschnittskommandant.

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1936

Otmar Zankl I. übernimmt den Betrieb

Der Sohn von Johann Zankl II. trat in die Fußstapfen seines Vaters und schlug ebenfalls seine Schlosser-Ausbildung mit dem Meisterbrief als Schlossermeister ab. Er sah die einsetzende Technisierungswelle als große Chance und setzte den Schwerpunkt seiner unternehmerischen Tätigkeit auf den Handel und die Reparatur von Maschinen. Das dazu nötige Wissen holte er sich im Zuge einer Spezialausbildung bei Steyr-Puch in Graz.

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1929

Gründung der Raiffeisenkasse Rattendorf

Johann Zankl II. gilt als Gründer der Raiffeisenkasse Rattendorf, die ebenso im Haus Zankl untergebracht war.

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1928

Wohngebäude Zankl

Blick von Süden Richtung Norden.

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1917

Johann Zankl II. übernimmt den Betrieb

Johann Zankl I. starb am 16. August 1917. Mit seiner Ehegattin Anna Zankl geb. Wastler hatte er einen Sohn. Dieser starb allerdings schon im Jugendalter. Der Firmengründer hatte – sein Sohn verstarb 16jährig – keinen direkten Nachkommen. Er bestimmte daher seinen Neffen, ebenfalls ein Dorfzankl-Sohn, zu seinem Betriebsnachfolger. Johann Zankl II. war ebenfalls Schlossermeister und baute unter dem seinerzeitigen Magazin eine neue Schlosserwerkstätte. Sein Spezialfach war der Herde- und Ofenbau. Die Herdrahmen wurden aus Stahl angefertigt und in weiterer Folge außen mit Fliesen verkleidet und im Feuerraum mit Schamottplatten ausgelegt.

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1899

Zubau eines Magazin und Wirtschaftsgebäudes

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1877

Offizielle Firmengründung

Mit der Eröffnung der Schlosserwerkstätte gründete Johann Zankl I. das Unternehmen ZANKL mit Firmenstandort in Jenig im Gailtal.

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1873

Postamt für Jenig und Rattendorf

Johann Zankl I. überzeugte 1873 den damaligen Bürgermeister Thomas Waldner, bei der Postdirektion Graz um die Errichtung eines Postamtes für Rattendof/Jenig. Das Ansuchen wurde bewilligt und die Stelle des Postexpediten mit einem Jahresgehalt von 150 Gulden und einer Amtspauschale von 40 Gulden ausgeschrieben. Johann Zankl, damals 34 Jahre jung, Hausbesitzer mit geeignetem Lokal, als ehemaliger k.u.k. Pionierregiment-Korporal der italienischen Sprache (Anstellungsvoraussetzung) mächtig, bewarb sich darum und bekam nach einer Ausbildung beim Postamt Kirchbach und der Ablegung der Expeditenprüfung in Villach diese Stelle. Deswegen trägt das Haus Zankl den Vulgarnamen „Postmeister“.